Diamant-Kernbohrer für Präzisionsbohrungen

Customizable
Die Kernbohrer von Dinosaw Machine ermöglichen präzise Bohrungen in Marmor, Granit, Quarz, Keramik, Dekton, Beton und weiteren Werkstoffen. Sie sind für Trocken- und Nassbohrungen verfügbar und gewährleisten saubere Schnitte bei langer Standzeit. Die optimierte Matrixhärte sorgt für effiziente Schnittführung und Werkzeuglebensdauer. Eignet sich ideal für geologische Exploration, Steinbruchbetrieb, Bauwerksuntersuchungen, Kernprobennahmen sowie Bauprojekte. Kompatibel mit Tieflochhammer-Bohrern, Schlagbohrmaschinen, CNC-Bohrmaschinen, Ständerbohrmaschinen und Winkelschleifern.
Werkstoffabgestimmte BindungMatrize abgestimmt für Naturstein, Quarz, Keramik, Dekton, Beton oder Glas
Trocken + NassVor-Ort-Bohrungen oder wassergekühlte Werkstattfertigung
Saubere BohrungenKonzentrisch geführte Schnitte für Armaturen, Abläufe, Dübel und Einbauteile

Geeignete Materialien

Marmor, Granit, Quarz, Feinsteinzeug, Dekton, Beton und Glas

Zertifikate & Nachweise

CE-zertifiziert · ISO 9001:2015 · Teilnehmer bei Normenentwicklung · Anlagen in 120+ Ländern & Regionen

Kompatible Materialien & Produkte

Fortschrittliche Kernbohrtechnik für Steinbruch, Materialprüfung & Industrie

Reale Bohrleistung & Wesentliche Kennwerte

Dinosaw Machine Diamant-Kernbohrer sind ein werkstoffspezifisches Bohrsystem: Bindung und Randgeometrie werden materialabhängig gewählt, mit Trocken- und Nassausführung sowie geschlossenen oder segmentierten Rändern für Bohrkerne vom Einpassmaß bis zur rationellen Serienfertigung.

7 Materialien

Materialgerechtes Sortiment

Eine Bohrerserie deckt Marmor, Granit, Quarz, Keramik, Dekton, Beton und Glas ab: Fertigungsbetriebe bohren jeden Durchmesser auftragsbezogen mit nur einem Lagersystem.

Trocken / Nass

Zwei Bohrmodi

Nassbohrer werden mit Wasserkühlung an Kernbohr- und Bohrmaschinen betrieben für maximale Standzeit; Trockenbohrer kommen bei Winkelschleifern ohne Wasser zum Einsatz – der Einsatzort definiert das Bohrverfahren.

Kontinuierlich / Segmentiert

Randoptionen

Geschlossene Ränder erzeugen die saubersten Bohrwandungen bei sichtbaren Bohrungen; segmentierte Ränder bieten schnellen Materialabtrag in dickeren Werkstoffen – die Randvariante richtet sich nach der Bohranwendung.

Sondergrößen

Durchmesser & Länge nach Anwendung

Bohrer werden entsprechend dem Durchmesser- und Längenbedarf konfiguriert – Lochgröße, Materialdicke und Maschinenaufnahme bestimmen den Bohrer, nicht ein Katalogdurchschnitt.

Geeignete Materialien: Marmor, Granit, Quarz, Keramikfliesen, Dekton, Beton und Glas.

Typische Anwendungen: Armaturen- und Ablauföffnungen in Arbeitsplatten, Anker- und Befestigungsbohrungen, Probekernentnahmen sowie Installationsbohrungen vor Ort und in der Werkstatt.

Die tatsächliche Standzeit des Bohrers variiert abhängig von Materialhärte, Bohrgeschwindigkeit, Druck und Kühlung – vergleichen Sie Bohrer innerhalb derselben Materialklasse.

Technische Daten und Optionen

Kernbohrer sind individuell wählbar in Durchmesser und Länge, sowohl in Trocken- als auch Nassausführung mit kontinuierlichem oder segmentiertem Rand, sowie Aufnahmen für Bohrmaschinen, Winkelschleifer und Kernbohrgeräte. Geben Sie Material, Lochdurchmesser, Werkstückdicke und Maschine bei der Bestellung an.

Dinosaw Machine bietet ein umfassendes Sortiment an Kernbohrern für unterschiedliche Werkstoffe, Anwendungen und Bohrmethoden. Verfügbar in Trocken- und Nassausführungen mit verschiedenen Durchmessern und Längen für Ihre spezifischen Anforderungen. Kontaktieren Sie uns direkt für detaillierte Spezifikationen und maßgeschneiderte Lösungen.

Kompatibles Zubehör: Bohrkronensegmente, Bohradapter, Verlängerungsstangen, Hilti-Schnellspannadapter

Kompatible Kernbohrermarken: Hilti, Husqvarna, Makita, Bosch, Dewalt, Weka, CS Unitec, Dinosaw Machine und weitere

Verwandte Bohrmaschinen: Portal-Steinbohrmaschine, Tieflochhammer-Bohrmaschine

Kerntechnologie & Bohrerstruktur

Vier ingenieurtechnische Entscheidungen hinter dem Sortiment der Kernbohrer. Die Nummern auf der Bohrgrafik entsprechen den unten aufgeführten Systemen.

Diamant-Kernbohrer von Dinosaw Machine für Präzisionsbohrungen

Ablauf beim Kernbohren

Ein Bohrvorgang umfasst vier Schritte: Markieren und Anbohren mit niedriger Drehzahl und leichtem Druck, Schnittspur anlegen und dann auf Arbeitsgeschwindigkeit erhöhen, mit gleichmäßigem Druck und kontinuierlicher Kühlung (Nassbohrer) oder kontrollierten Pausen (Trockenbohrer) bohren, anschließend beim Austritt vorsichtig durchbrechen, um Ausbrüche zu vermeiden.

01

Werkstoffgerechte Matrix

Die Bindung steuert den Austritt der verschlissenen Diamanten: Weniger abrasive Materialien benötigen eine stärkere Bindung; harte, abrasive Materialien erfordern ein rascheres Freilegen neuer Diamanten. Die korrekte Matrix hält den Bohrer im Schnitt – statt frühzeitig zu verschleißen oder zu verglasen. Das Matrix-Matching ist die Schlüsseltechnologie des Bohrers.

02

Trockenbohrtechnik

Trockengefertigte Bohrer wurden für Schleifer und Montagen entwickelt, bei denen Wasser nicht zum Einsatz kommen kann: Die Bindungs- und Randkonstruktion steuert gezielt die Wärmeentwicklung, kurze Bohrpausen erfolgen bei Werkstoffen mit erhöhter Wärmebelastung – Nass- und Trockenbohrer sind unterschiedliche Konstruktionen mit spezifischer Funktion.

03

Nassbohrkühlung

Nassbohrer nutzen Wasser an der Schnittkante für Kühlung und Schlammabfuhr: Die Werkzeugstandzeit verlängert sich gegenüber Trockenbohrung deutlich und die Bohrwände bleiben sauberer – wo Wasser verfügbar ist, stellt die Nassbohrung den Standardprozess in Werkstätten dar.

04

Konzentrische Bohrlochgüte

Kernachse, Segmentbefestigung und Werkzeugaufnahme bestimmen die Bohrlochkonsentrizität: Ein rund laufender Bohrer erzeugt passgenaue Bohrungen, während Auslenkungen zu ovalen Löchern, Bohrwandrattermarken und Ausbrüchen im Austrittsbereich führen – Konzentrizität ist die Grundlage der Einpassqualität.

05

Geschlossener vs. Segmentierter Rand

Geschlossene Ränder werden für sichtbare, maßkritische Bohrungen bei kontrolliertem Wandfinish genutzt – etwa für Fliesen, Quarz, Feinsteinzeug; segmentierte Ränder liefern hohe Bohrleistung bei dicken Werkstoffen, wo die Bohrwand nicht sichtbar ist. Die Auswahl richtet sich stets nach der Bohranwendung – viele Betriebe bevorraten beide Varianten.

06

Maschinenschnittstellen-Vielfalt

Spann- und Gewindeoptionen decken Bohrmaschinen, Winkelschleifer und Kernbohrgeräte ab: Das Bohrerprogramm folgt der Maschinenpalette, die Angabe der Maschine bei Auftrag sorgt für die korrekte Schnittstelle bereits bei der ersten Lieferung.

Materialangepasste vs. Universelle Kernbohrer

Vergleich zur Auswahl beim Bohren in Stein und Beton.

Materialangepasste vs. Universelle Kernbohrer
UniversalbohrerVSWerkstoff-abgestimmter Bohrer
Weiche Bindung nutzt sich rasch abWeiches Material✓ Höhere Standzeit
Harte Bindung glasiertHartes Material✓ Kontrollierte Freilegung von frischen Diamantkörnern
Nicht vorhersagbar je nach MaterialStandzeit✓ Konstruiert je Werkstoffklasse
Abhängig von VerglasungBohrlochqualität✓ Konstante Wandoberfläche
Gelegentliche MischbohrungenOptimal für✓ Fertigungs- und Montageflotten

Hinweis: Konfigurationen variieren je nach Hersteller und Modell; die tatsächliche Leistung hängt von der jeweiligen Maschine, dem Werkstoff und den Arbeitsbedingungen ab.

Der Hersteller hinter dem Kernbohrer-Sortiment

Dinosaw Machine ist ein Hersteller von CNC-Steinbearbeitungsmaschinen mit Spezialisierung auf Diamantseilsägen und CNC-Steinschneidanlagen. Mit mehr als 20 Jahren Entwicklungs- und Fertigungserfahrung trägt Dinosaw Machine zur Branchenstandardisierung bei, unter anderem T/CMES 41001-2025 für CNC-Seilsägen, hält über 100 technische Patente und liefert Anlagen sowie technischen Support an Kunden in mehr als 120 Ländern und Regionen. Die Fertigungs- und Managementsysteme sind nach ISO 9001, ISO 14001 und ISO 45001 zertifiziert; die Maschinen sind CE-konform für internationale Märkte.

Werkstatt für die Herstellung von CNC-Steinmaschinen von Dinosaw Machine
Dinosaw Machine Entwicklung und FertigungMaschinenkonstruktion · CNC-Steuerungsentwicklung · Montage · Prüfung · Inbetriebnahme · Weltweiter Versand
Normen und Branchenstandards

Dinosaw Machine engagiert sich bei der Entwicklung von Industriestandards für Steinbearbeitungsmaschinen, einschließlich T/CMES 41001-2025 für CNC-Seilsägen, sowie Standards für Mehrdrahtsägen, Kombi-Seilsägemaschinen und fünfachsige Brückenschneideanlagen. Diese Tätigkeiten spiegeln die langjährige Expertise des Unternehmens in Maschinenkonstruktion, Fertigung, Prüfung und Qualitätssicherung wider.

20+Jahre Erfahrung in Entwicklung und Fertigung von Steinbearbeitungsmaschinen
100+Technische Patente — umfassen Maschinenkonstruktionen, CNC-Steuerungen, Schneidsysteme und Technologien zur Steinbearbeitung
120+Länder & Regionen — Anlagen, Installation und technischer Support weltweit

CE-Konformität & ISO-Managementsysteme

CE: Steinschneidmaschinen bewertet nach der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG und relevanten EN-Normen.
ISO: Managementsysteme zertifiziert nach ISO 9001, ISO 14001 und ISO 45001.

Bestellanforderungen & Kundendienst

Dinosaw Machine bietet Bohrerauswahl nach Material und Bohrtyp, mit konsistenter Serienfertigung für Werkstätten.

WerkzeugaufnahmeSpannsystem je nach Bohrmaschine/Winkelschleifer/Kernbohrgerät

Bitte bei Bestellung Maschinentyp und Gewinde angeben.

KühlungWasser für Nassbohrer; Pausen bei Trockenbohrer

Kühlprozess auf Bohrertyp und Werkstoff abstimmen.

DrehzahlGemäß Durchmessertabelle

Größere Durchmesser erfordern niedrigere Drehzahlen.

01 · Versandvorbereitung & LieferungMaschinenkonfiguration, Verpackungs- und Transportanforderungen werden vor dem Versand bestätigt, inklusive Werksabnahme und Dokumentenprüfung.
02 · Inbetriebnahme & AbnahmePrüfung der Versorgungsleitungen und Fundamentierung vor Ort, Aufstellung der Maschine, Inbetriebnahme und Abnahme.
03 · BedienerschulungPraktische Schulung zur routinemäßigen CNC-Bedienung sowie zur täglichen Kontrolle von Sägeblättern, Spindeln, Kühlung und Schmierung.
04 · After-Sales SupportFerntechnische Unterstützung, Wartungsservice und Ersatzteilkoordination über die gesamte Lebensdauer der Maschine.

FAQ zur Auswahl & Anwendung von Diamant-Kernbohrern

Häufige Fragen zu Diamant-Kernbohrern

Ein Kernbohrer ist ein spezialisiertes Bohrwerkzeug mit folgenden Schlüsseleigenschaften:

• Konstruktion: Hohlzylindrische Bauform zur Herstellung von runden Ausschnitten unter Erhalt des Materialkerns

• Funktion: Ermöglicht die Gewinnung intakter Materialproben während der Bohrarbeiten

• Aufbau: Ausgestattet mit diamantbesetzten Segmenten für Schnittleistung und Standzeit

• Anwendungen: Ideal für geologische Untersuchungen, Steinbrucharbeit, Bauwerksprüfung und Kernproben-Entnahme

• Geeignete Werkstoffe: Besonders effizient bei mittelharten Materialien wie Marmor, Granit, Beton, Glas oder Feinsteinzeug mit Mohshärte 4-6

Kern- und Standardbohrer unterscheiden sich grundlegend in Aufbau und Einsatzzweck:

• Kernbohrer:

- Hohlzylinder zur Entnahme von Proben und Erhaltung des Materialkerns

- Die Bohrung wird durch das ausgeschnittene Material gefüllt – optimal für Materialprüfung und Probenaufbereitung

- Empfohlen für härtere Materialien (Mohshärte 4–6)

• Standardbohrer:

- Durchgehender Vollkern mit Schneiden

- Zerstört und zerkleinert das Material während der Bohrarbeiten vollständig

- Späne werden mittels Wasserförderung ausgetragen

- Höchste Effizienz bei weichen Materialien (Mohshärte unter 4.5)

• Auswahlhinweis: Sie wählen nach Materialhärte und der Frage, ob ein Probenkern erhalten werden soll

Für die Auswahl des geeigneten Kernbohrers sind folgende Aspekte entscheidend:

Ausgangsbasis:

• Starten Sie mit einer Matrize mittlerer Härte (25°) als Grundlage

• Beobachten Sie das Bohrverhalten zu Beginn

Justierung:

• Wenn Diamantkörner nicht freigesetzt werden → auf weichere Matrize wechseln

• Wenn Diamantkörner zu schnell verloren gehen → härtere Matrize wählen

Werkstoffspezifisch:

• Harte Werkstoffe (z. B. Granit) → weiche Matrize verwenden

• Weichere Werkstoffe (z. B. Kalkstein, Marmor) → härtere Matrize nutzen

Weitere Kriterien: Berücksichtigen Sie Maschinentyp, Drehzahl, Anpressdruck, Wasserzufuhr und Bedienweise

Das Gewinde von Kernbohrern variiert anwendungsspezifisch:

Gewindearten:

• Manche Kernbohrer verfügen über Linksgewinde

• Diese sind vorwiegend für Maschinen konzipiert, bei denen sich Standardgewinde durch Rotationsrichtung lösen könnten

Allgemeine Richtlinien:

• Handgeführte Kernbohrer → meist Rechtsgewinde

• Maschinenmontierte Großbohrer → möglicherweise Linksgewinde zur Betriebssicherheit

Erkennung:

• Prüfen Sie die Herstellerspezifikation

• Achten Sie auf Markierungen am Werkzeuganschluss

• Im Zweifel versuchen Sie, das Werkzeug gegen den Uhrzeigersinn zu lösen

Zum sicheren Wechseln von Kernbohrern gehen Sie folgendermaßen vor:

Vorbereitung:

1. Maschine vollständig ausschalten und vom Strom trennen

2. Werkzeug nach Gebrauch abkühlen lassen

Aus- und Einbau:

3. Passende Schlüssel verwenden – einer hält die Spindel, der andere den Bohrer

4. Prüfen Sie auf Linksgewinde (Herstellerangaben beachten)

5. Reinigen Sie die Befestigungsgewinde vor dem Einbau

6. Erst handfest anziehen, dann mit Schlüssel sichern – nicht überdrehen

Endkontrolle:

7. Ausrichtung prüfen, bevor Sie die Maschine starten

8. Testen Sie mit geringem Druck die Montage

Diamant-Kernbohrer erfordern spezifische Wartung anstelle klassischer Schärfung:

Regelmäßige Pflege:

1. Nach jedem Einsatz gründlich reinigen und Rückstände entfernen

2. Trocken aufbewahren, um Korrosion zu vermeiden

3. Wasserzufuhr und Kanäle auf Durchgängigkeit prüfen

Leistungswiederherstellung:

4. Kernbohrer werden normalerweise nicht nachgeschärft – bei Verschleiß Segmente ersetzen und Kernkörper erhalten

5. Professioneller Segmenttausch beinhaltet das Aufschweißen neuer Diamantsegmente auf den bestehenden Bohrkörper

6. Bei geringem Verschleiß den Bohrer durch Bohren in abrasivem Material „freilegen“, um neue Diamanten freizusetzen

Best Practice im Betrieb:

7. Ausreichende Kühlung während des Betriebs sicherstellen, um die Segmentstandzeit zu erhöhen

Dieses Erneuerungsverfahren ist wirtschaftlicher als ein Kompletttausch und sichert konstante Schnittleistung.

Geht ein Kernbohrer fest, beachten Sie dieses Vorgehen:

Sofortmaßnahmen:

1. Maschine sofort stoppen und Stromzufuhr trennen

2. Kriechöl an der Eintrittsstelle des Bohrers auftragen

3. Falls verfügbar, Maschinenumkehr einschalten

4. Bit mit Gummihammer und Gegenkraft vorsichtig lockern

Schwerwiegende Fälle:

5. Spezielle Auszieher einsetzen oder Fachpersonal beauftragen

Prävention:

• Ausreichende Wasserzufuhr während der Bohrarbeiten sichern

• Den Bohrer auf korrekten Typ, Drehzahl und Vorschub für das Material abstimmen

• Sicherstellen, dass der verwendet Bohrer zum Werkstoff passt

Drei Schritte, in Reihenfolge: Zuerst Werkstoffklasse – diese definiert die Matrize: stärkere Bindung bei weichen Werkstoffen wie Marmor, Keramik oder Frischbeton, schnellere Diamantfreilegung bei harten Werkstoffen wie Granit, Quarz und Dekton. Ein Bohrer, der materialfremd eingesetzt wird, verglast ohne Schnitt oder verschleißt übermäßig rasch. Zweitens Einsatzbedingungen: Nassbohrer überall dort, wo Wasser geführt und gehandhabt werden kann – die Standzeit erhöht sich deutlich gegenüber Trockenbohrern; Trockenbohrer für den verbauten Bereich, Innenräume und überall, wo Wasser nicht eingesetzt werden darf. Drittens Segmentart: Geschlossene Segmente sowie glatte Schneidkanten (Vollrand) für sichtbare, passgenaue Durchgangsbohrungen, segmentierte Ausführung für hohe Schnittleistung in dickem Material, falls die Wandverläufe verdeckt sind. Geben Sie Material, Durchmesser, Werkstückdicke und Maschinentyp an Dinosaw Machine weiter – Matrize, Segment und Aufnahme werden entsprechend abgestimmt; die Kombination entscheidet über die Schnittqualität, nicht ein Einzelmerkmal.

Der Bohrer verglast: Die Bindung poliert über dem Diamant und gibt keine neuen Schneidpunkte frei; dadurch wird die Lochwand gebürstet und nicht geschnitten. Typische Ursachen: Zu harte Bindung für den Werkstoff – harte, wenig abrasive Steine wie dichter Quarz oder Feinsteinzeug verschleißen die Bindung nicht schnell genug; zu geringer Vorschub – ohne Eingriff entsteht Hitze, die den Bohrer verglasen lässt; abgenutzte Segmente außerhalb ihrer Standzeit. Abhilfe: Vorschub erhöhen, damit die Diamanten arbeiten, oder am Segment durch kurze Bohrungen in abrasivem Material wie Sandstein oder Frischbeton die Bindung öffnen. Vorbeugung: Die Matrize passend zur Werkstoffklasse wählen – ein Bohrer, der im Material wiederholt verglast, ist spezifikationsseitig falsch ausgelegt und nicht durch Bedienereingriff zu beheben.

Ausbrüche beim Durchbruch beruhen auf Austrittsdynamik: In den letzten Millimetern wird das Restmaterial dünn und biegt sich; bleibt der Vorschub konstant, drückt der Bohrer durch und reißt die Austrittskante ab, statt sie zu schneiden; ist das Werkstück unten ungestützt, fällt der Kern heraus und nimmt Material mit. Lösungen: Vorschub in den letzten 10–20 mm reduzieren, Austrittsseite stützen, sodass der Kern nicht frei fallen kann, und mit laufruhigem Werkzeug arbeiten – ein eiernder Bohrer verursacht stärkere Ausbrüche als ein scharfer. Bei sichtbaren Bohrungen knapp vor Durchbruch stoppen und von der Gegenseite fertigstellen, sofern zugänglich – so bleiben beide Oberflächen sauber. Bleiben Ausbrüche materialunabhängig bestehen, sind Bohrerkonzentrizität und Spindelrundlauf zu prüfen – der Fehler liegt dann in der Maschineneinstellung, nicht im Material.

Im eingebauten Zustand trocken, in der Werkstatt nass. Bei eingebauten Platten, Innenräumen und genutzten Bereichen verursacht Wasser mehr Probleme als Nutzen – Rückhaltung, Reinigung, Schäden an Möbel und Oberflächen. Standard ist daher Trockenbohren mit Winkelschleifer und Staubabsaugung sowie kurze Bohrintervalle zur Hitzekontrolle. Der schnellere Verschleiß von Trockenbohrern ist einzuplanen. In der Werkstatt verlängert Nassbohren mit Kernbohrmaschine oder Bohrständer die Lebensdauer unter vergleichbaren Bedingungen erheblich und sorgt für sauberere Schnittflächen, daher werden Produktionsbohrungen überall mit Wasserversorgung durchgeführt. Viele Verarbeiter halten beides vor: trockene Sätze für Montageeinsätze, nasse Sätze an den stationären Maschinen – die werkstoffspezifische Matrizenwahl bleibt identisch.

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